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Lesbenwitze

Lesben werden nicht nur im Witz auf ihre Sexualität reduziert. Das oft benutzte „Femme/Butch“ Klischee von den Lesben, die Frauen- und Männerrollen übernehmen, trifft allerdings nur auf wenige Lesben zu. Der Witz allerdings darf sich jedes Klischees bedienen, um zu einer Pointe zu kommen. Hoffentlich ist sie wenigstens witzig.


Lesben
 


„Lesben sollten keine Dildos verwenden dürfen!
Schließlich haben Sie eine Entscheidung getroffen!“


Ein Playboy macht sich an eine scharfe Lesbe ran und flüstert ihr zu:
„Hey Baby, wollen wir nicht beide dasselbe?“
„Okay, reißen wir ein paar Weiber auf!“


Eine Lesbe geht zu einer Ärztin und sagt:
„Immer wenn ich eine Zigarette rauche muß ich Sex haben!“
Meint die Ärztin:
„Rauchen sie doch erstmal eine und dann reden wir weiter.“


Frage: Warum haben Lesben schwule Freunde?
Antwort: Jemand muß doch kochen!



Wie nennt man eine Lesbe mit langen Fingernägeln?
Single.


Ein Mann kommt in die Bar und bestellt sechs doppelte Wodka. „Sie müssen aber einen beschissenen Tag hinter sich haben“, meint der Barkeeper. „Ja, ich habe gerade erfahren, dass mein großer Bruder schwul ist.“

Am nächsten Tag kommt der Typ wieder in die Bar und bestellt dasselbe. Als der Barkeeper fragt, was heute das Problem ist, antwortet er: „Ich hab gerade erfahren, dass mein kleiner Bruder auch schwul ist.“

Am dritten Tag bestellt er wieder sechs doppelte. „Scheiße, Mann“, sagt der Keeper, „steht in Ihrer Familie denn gar niemand auf Frauen?“ Meint der Typ: „Doch, meine Frau“.


Mutter: „Schatz! Bist du Lesbisch?“
Tochter: „Neiiinn!! Wieso?“
Mutter: „Warum ist dann auf jedem Poster an deiner Wand dieses komische Mädchen?“
Tochter: „Maamaaaaa!!! Das ist Justin Bieber!“


Eine junge Frau erkannte während ihres Studiums, daß sie lesbisch war und entschied sich, dies ihrer Mutter zu sagen.
Als sie also das nächste mal zu Hause war, ging sie in die Küche, wo ihre Mutter gerade einen Eintopf machte.
So nervös sie auch war, erklärte sie ihrer Mutter, daß sie heraus gefunden hatte, daß sie homosexuell war.
Ohne von ihrem Eintopf herauf zu sehen sagte die Mutter:
„Du meinst, du bist lesbisch?“
„Nun … ja.“
Immer noch ohne aufzusehen:
„Heißt das, daß du die Scheide anderer Frauen ausschleckst?“
Völlig überrumpelt kann die Tochter zunächst nichts sagen, schafft es jedoch schließlich etwas beschämt zu bejahen.
Daraufhin hebt die Mutter ihren Kopf und den Kochlöffel in der Hand drohenden gestikulierend faucht sie:
„Dann beschwere dich NIE WIEDER über meine Kochkünste!“


Wer delektiert sich an Lesbenwitzen?

Bevorzugt Männer. Sie sind notorisch der Meinung, sie seien unentbehrlich. Da Lesben das naturgemäß anders sehen – oft aus psychischen oder physischen Missbrauchserfahrungen heraus – fühlen viele Männer sich innerlich bereit, es diesen Männer-Verweigerern mal so richtig zu zeigen. Mindestens im Witz dürfen sie das auch. Psychologen wissen, dass man bei sexuellen Witzen unter anderem aus Unsicherheit heraus lacht. Alles, was man selbst anstößig findet oder nicht praktiziert, erscheint einem als komisch, wenn es im Witzgewand angemessen präsentiert wird. Da erschreckend viele Männer Frauen generell als dumm ansehen, wird auch die Lesbe im Lesbenwitz nicht als besonders intelligent beschrieben. Man sieht sie wahlweise als männerfeindliche Schlampe oder liebestolles Mannweib. Auf jeden Fall reizen Lesben mehr noch als alle anderen Frauen zum Witzeln – mit Ausnahme der Nonne vielleicht. Diese ist ebenfalls eine Männer-Verweigerin, gibt sich aber immerhin Jesus hin. Davor hat man eher Respekt.

Mannweiber!

Bei der Lesbe wird ein Mann den Verdacht nicht los, sie lehne Männer kategorisch ab. Gelegentlich ist das nach Missbrauchserfahrungen oder Vergewaltigungen tatsächlich der Fall. Doch im Witz werden menschliche Tragödien dieser Art

  • bewusst ausgespart
  • lächerlich gemacht und umgedeutet
  • als dramaturgisches Versatzstück benutzt
  • oder durch den Kakao gezogen.

Schamgrenzen kennt der Witz nicht. Er bricht gesellschaftliche Tabus, wo immer es möglich ist. Wenn drei Schwule im Witz eine Lesbe überfallen, erwartet man Schreckliches. Es geschieht aber nicht. Genau darin liegt der Witz: Zwei auf ihre Sexualität reduzierte Klischeetypen tun etwas vollkommen anderes. Und zwar etwas, was das Schwulenklischee eines effeminierten Mannes bedient.

Klischeedenken im Quadrat

Ebenso überraschend kann die Pointe werden, wenn ein notorischer Playboy eine Lesbe trifft und sie anmacht. Männer und Frauenbilder werden im Witz bewusst einseitig gesehen. Die Lesbe ist genauso ein Klischee wie die Frau an sich. Der Lesbenwitz kann in einem Frage-Antwort-Spiel, einer längeren Geschichte oder einem Drei-Personenwitz Form annehmen – aber es geht immer um dasselbe: Die Lesbe als fehlgesteuerte Mannfrau zu kennzeichnen, die „abartige“ sexuelle Praktiken ausführen. Der Schwule hingegen ist ein Mann, der frauliche Eigenschaften hat. Er kann keine Nägel einschlagen und ist im schlimmsten Falle ein Transvestit. Andernfalls ist er ein Obermacho in Leder. Diesen Typen könnte man noch als echten Mann akzeptieren. Lesben in Männerrollen aber nicht. Gott sei Dank ist das in der Realität nicht immer so. Die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz wird allerdings den Lesbenwitz nicht als Witzkategorie erledigen.