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Fake Bilder

Wenn ein Bild “frisiert” wird, wird es um einiges verändert. Es gaukelt dem Betrachter durch hinzugefügte oder herausgelöschte Elemente eine neue Realität vor.

9. Mai 2015 in Bilder

Autounfall / Crashs

Je größer und je teurer das Auto, umso mehr freut man sich natürlich über dumme Aktionen. Die meisten Deutschen verbringen einfach sehr viel Zeit im Auto und haben deshalb eine besondere Beziehung zum Autofahren entwickelt.

9. Mai 2015 in Lustige Bilder

Hundebilder

Es gibt viele Gründe für die Beliebtheit von Hundebilder. Der wichtigste ist aber ganz klar ihre Niedlichkeit.

9. Mai 2015 in Lustige Bilder

Katzenbilder

Ein wichtiger Grund für den Erfolg der witzigen Katzenbilder ist natürlich, dass es so viele verschiedene Arten von Katzen gibt und jede davon ihren eigenen Kopf hat. Dadurch gibt es auch immer wieder neue Bilder, die skurrile und und ausgesprochen witzige Situationen zeigen.

9. Mai 2015 in Lustige Bilder

Tierbilder

Warum sprechen uns Tierbilder so besonders an? Wir empfinden Zuneigung und Fürsorge, zumindest, was die Säugetierarten anbelangt, die deutlich kleiner als wir selbst sind. Bei den Tierbabys gibt es kaum eine Rasse, deren Nachwuchs uns nicht verzückt. Die Sache mit dem Baby-Syndrom ist leicht geklärt, denn das hat uns die Natur mitgegeben, um uns für […]

2. Mai 2015 in Lustige Bilder
Autobilder

Autobilder

Super Lustige Autobilder zum Totlachen haben wir bei Witzezeitung.de. Hier findest du Bilder zu lustigen Autos allgemein, witzige Unfälle beim Einparken, während der Fahrt oder krasses Auto-Tuning – wer sich für schnelle Flitzer & Sportwagen sowie getunte Autos interessiert, ist hier richtig. Außerdem gibt es witzige Vorfälle im Straßenverkehr.

2. Mai 2015 in Lustige Bilder

Babybilder

Babys müssen alles lernen – und es geht reichlich viel schief dabei. Das wiederum reizt uns immer neu und immer wieder zum Lachen: Es ist einfach unglaublich komisch.

2. Mai 2015 in Lustige Bilder

Kuriose Bilder

Der Ursprung von kurios liegt im lateinischen “cura”, der Kennzeichnung für Pflege und Sorgfalt. Als “Kur” ist die Bedeutung lebendig geblieben, aber bezeichnenderweise gibt es kein Adjektiv dazu. Die Kurische Nehrung ist keine Diät, sondern ein geografischer Begriff. Pflege und Sorgfalt richten sich jedoch nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Dinge.

6. April 2015 in Lustige Bilder

Coole Bilder

Coole Bilder können mit Bildbearbeitungs-Programmen nachträglich manipuliert werden, um noch cooler zu sein. Sie können dadurch aber auch witziger werden.

15. März 2015 in Bilder

Blondinenwitze

Wer kennt sie nicht, die Blondinenwitze, die eine der beliebtesten Witze-Kategorien für Jung und Alt darstellen? Egal, ob man ein Scherzkeks ist, oder Witze einen eigentlich kalt lassen.

27. Februar 2015 in Witze

Makabere Bilder

Bei den heutigen technischen Möglichkeiten kann man an sich harmloses Bildmaterial beliebig manipulieren. Man kann tote Fische zu unheimlichen Wesen aus der Tiefsee verändern oder behaupten, man habe die Leiche eines Marsbewohners entdeckt. Monster und Mutanten, Tote und Wiedergänger können Inhalt makaber Bilder sein.

21. Februar 2015 in Lustige Bilder

Geile Bilder

Geile Bilder verbreiten sich also hauptsächlich über das Internet, doch auch in Zeitschriften und Zeitungen gibt es Rubriken, die besonders lustige und geile Bilder präsentieren. Oft wird auch die Herkunft geklärt und ermittelt, wer das Bild gemacht hat.

15. Februar 2015 in Lustige Bilder

Sadistische Witze

Viele Menschen neigen zumindest dann ein wenig zum Sadismus, wenn sie zurvor das Opfer des bösen Willens eines anderen Menschen geworden sind und sich nun genüsslich dafür revanchieren können. Beispiele sind etwa der Polizist, der einen regelmä0ig auf dem Weg zur Arbeit mit einer Verkehrskontrolle belästigt oder der Chef, der seine Macht über seine Untergebenen […]

29. Dezember 2014 in Perverse Witze


Der Witz ist ein Kommunikationsphänomen, der sich durch alle Zeitalter und quer über den Globus zieht. Er begleitet den Menschen seit den frühesten Tagen. Wenn das Lachen als eine typische Eigenart der Spezies Mensch angesehen wird, dann muss man dem Witz sogar einen konstitutiven Beitrag zur Ausprägung ideeller Fähigkeiten bescheinigen. Denn das Vermögen, bekannte Sachverhalte in eine neue verblüffende Beziehung zueinander zu bringen, war und bleibt eine existenziell bedeutsame Fähigkeit des Menschen. Damit kann er die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und neue Entwicklungen initiieren. Das Ganze noch mit Humor versehen - fertig ist die komplexe geistige Leistung.

Witze zum Totlachen

Der Witz in der Geschichte

Generationen von Philosophen und Wissenschaftlern haben sich mit dem Thema "Witz" beschäftigt. Sie alle waren von der zündenden Wirkung der kurzen sprachlichen Assoziationen fasziniert und suchten Erklärungen für deren Zustandekommen.

  • Schon in der Antike ordnete Platon den Wortwitz der Rhetorik zu
  • Der römische Dichter Seneca wünschte sich den Witz als konstruktives Element der Gesellschaft
  • Schiller und Gothe klassifizierten ihn unter den Spieltrieb des Menschen
  • für Siegmund Freud war der Witz ein Schlüssel zum Unbewussten

Wie immer auch die Definitionen ausfielen: Der Witz ist die fröhlichste Form der Erkenntnis der Welt.

Wie entstehen Witze?

Das Entstehen von Witzen ist jedoch bis heute ein Phänomen geblieben. Auch wenn in der so genannten Spaßgesellschaft ein Heer von Comedians ständig für Nachschub an Witzen sorgt, ist doch die viel stärkere Quelle des Humors der Witz, der auf unerklärliche Weise im Volks entsteht. Er bildet sich als unwillkürliche kommunikative Reaktion auf die Lebensbedingungen heraus. Eine Weitergabe von Erfahrungen ist mit ihm jedoch nur mittelbar verbunden. Denn inhaltlich wandeln sich Witze je nach den Zeitumständen. Als Form sind sie jedoch eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, die öffentlichen Meinungsbildung zu beeinflussen.

Vom Wissen zum Witz

Im heutigen Verständnisses des Witzes ist von seiner existenziellen Substanz nicht viel übrig geblieben. Er wird eher als eine Art Luxus gesehen, der das Leben schöner resp. lustiger macht. Aber wie wichtig er für das Zusammenleben von Menschen ist, zeigt der Umstand, dass keine soziale Form auf ihn verzichten will. Ein Leben ohne Humor gibt es in keinem Kulturkreis, und der Witz ist sein kürzester und prägnanter Ausdruck. Politische Systeme mögen ihn zu unterdrücken oder zu instrumentalisieren suchen - Witze zeigen sich dagegen weitestgehend resistent. Sie haben sich im Prozess der Urbanisierung als Kommunikationsstandards herausgebildet. Noch vor 300 Jahren wurde der Humor längst nicht so dezidiert betrachtet wie heute. Im Barock fiel der Witz noch unter die Gesamteinschätzung "geistreich", was als außerordentliches assoziatives Denkvermögen geschätzt wurde. Der Begriff "Witz" leitet sich aus dem Althochdeutschen "wizzi" (Wissen) ab. Das englische "wit" stellt bereits die Beziehung zur "Gewitztheit" her, also Wissen in cleverer Form anwenden zu können. Im Gegenzug setzt jeder Witz auch ein bestimmtes Wissen bei den Zuhörern voraus. Er beruht auf einem allgemein bekannten Wissenspotenzial, das in unterschiedliche Richtungen variiert werden kann. Da das Wissen der Menschheit ständig anwächst, steigert sich auch das Potenzial für Witze. Je mehr wir wissen, desto mehr Potenzial haben Witze.

Wie funktioniert ein Witz?

Lachen ist eine unmittelbare Reaktion auf Erkenntnisse, die den Mensch freudig verblüffen. Der Witz legt es darauf an, eine solche Situation herzustellen. Das erreicht er mit einer gedanklichen Konstruktion, die von einer nachvollziehbaren Ausgangsposition über eine daraus logisch resultierende Handlung zu einem plötzlichen und unerwarteten Resultat führen. Der Sinn dieses Resultats steht im völligen Gegensatz zu den Voraussetzungen, verfügt aber trotzdem über eine logische Beziehung zu ihnen. Nur deswegen können Menschen darüber auch lachen. Die bloße Gegenüberstellung zweier zusammenhangloser Sachverhalte ist noch kein Witz. Wenn sich aber eine Beziehung zwischen ihnen auftut, die vorher nicht sichtbar war, funktioniert sie als Überraschung, die sich als Lacher entlädt. Der Endpunkt der Witzes wird als Pointe bezeichnet. Dieses französische Wort für "Spitze" kennzeichnet den Prozess, einen Handlung bis zu einem Entscheidungspunkt voran zu bringen ("auf die Spitze zu treiben"). Die lateinische Wortherkunft "puncta" bezeichnet den "Stich", also einen genau gesetzten Treffer. Je exakter die Wortlandung auf dem eng abgegrenzten Terrain ist, desto wirkungsvoller ist die Pointe. Ebenso wichtig ist die Hinführung zur Pointe, mit der die plötzliche Erkenntnis vorbereitet wird. Insgesamt besteht der Witz aus der

  • Ankündigung ("Kennst Du den?")
  • der Exposition ("Kommt ein Mann zum Arzt")
  • die Ausführung (Untersuchung eines Leidens)
  • die Pointe (verblüffende Diagnose oder Behandlung)

Über den gesamten Ablauf des Witzes wird das Verständnis der Zuhörer in den ihnen bekannten Bahnen gelenkt, aber durch die Wortwahl werden die entscheidenden Bezugspunkte bereits festgelegt. Die Pointe bezieht sich dann auf die Bezugspunkte, deren Deutungspotenzial die überraschende Sinnverkehrung möglich machen.

Der Begriff der Fallhöhe

Viele Kabarettisten und Comedians benutzen für die Konstruktion ihrer Gags den Begriff der "Fallhöhe". Gemeint ist damit die Diskrepanz zwischen Ausgangsposition und Endpunkt eines Witzes. Je weiter diese beiden Punkte gedanklich auseinander liegen, aber trotzdem noch logisch verbunden sind, desto größer ist die Verblüffung. Die Fallhöhe kann auf unterschiedliche Arten hergestellt werden:

  • durch die Verbindung von zwei Bereichen, die nichts miteinander zu tun haben
  • durch die Verwendung von Begriffen in gewandelten Bedeutungen
  • durch die Tonalität z.B. gehobener und derber Ausdrucksweise
  • durch die Verkehrung der Machtverhältnisse in einer beschriebenen Situation

Für die Herstellung einer guten Fallhöhe müssen nicht einmal außergewöhnliche Umstände bemüht werden. Die größte Verblüffung lässt sich mit alltäglichen Sachverhalten herstellen, deren komisches Potenzial übersehen wird. Kommt es dann über einen Witz zutage, mischt sich in die Verblüffung sogar noch der Gedanke: "Das hätte mir doch selbst auffallen müssen".

Die Formen des Witzes

Der Witz existiert in vielen Formen, z.B. auch als Situationskomik oder in der Kombination von Geräuschen. Das, was wir heute unter den konkreten Begriff Witz fassen,

  • ist in erster Linie ein geschilderter komischer Sachverhalt
  • (in wörtlicher Rede oder gedruckter Form)
  • eine gezeichnete Pointe
  • oder die Kombination von Bild- und Wortwitz

Als Sonderformen könnte man Sprüche, Zitate oder Aphorismen bezeichnen. Da diese aber als allgemeine Formulierungen funktionieren, verfügen sie auch zu Recht über eine eigene Klassifizierung. Witze sind immer an eine Handlung gebunden und beschreiben eine konkrete Situation. Selbst bei Formen wie Rätseln oder Scherzfragen kommt es bei der Lösung immer darauf an, die damit verbundenen Umstände gedanklich zu reproduzieren.

Die Arten des Witzes

Die Fülle und Vielfalt der Witze lässt sich kaum klassifizieren. Es gibt aber eine Reihe von Standards, die sich an der inhaltlichen Ausrichtung der Witze orientieren. Danach sind Witze

  • Absurd oder Grotesk
  • Makaber
  • derb oder sexuell
  • auf soziale oder ethnische Gruppen ausgelegt
  • politisch oder konfessionell orientiert

Von den Formen her ist eine Klassifizierung noch schwieriger. Denn ein Witz lässt sich aus den unterschiedlichsten Arten einer gedanklichen Konstellation entwickeln. Die gebräuchlichsten Formen der Entwicklung einer Pointe sind

  • der Verlauf eines Gesprächs
  • der Ablauf einer Handlung
  • der Vergleich
  • das Rätsel oder die Scherzfrage
  • der Einsatz von Fiktionen

Einige Witzarten haben als Spartenwitze ein echtes Eigenleben entwickelt. Sie haben den Vorteil, dass sie gleich einen kompletten Werte-Hintergrund und die Zielrichtung für den Witz mitliefern.

Witze über Berufsgruppen

Berufe sind Spezifikationen, mittels derer sich Menschen spezielles Wissen und einen Tätigkeitsbereich erschließen, der sich vom allgemeinen Leben abhebt. Gleichzeitig ist der Beruf aber auch Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und bringt jeden Menschen, der einen Beruf ausübt, in einen zusätzlichen Kontaktkreislauf mit der Allgemeinheit. Das Ansehen, das der Beruf in der Öffentlichkeit genießt, hat nicht nur mit der fachlichen Leistung zu tun, sondern auch mit seiner Stellung in der Gesellschaft. Das Charakteristische eines Berufs setzt sich deshalb für die Öffentlichkeit aus mehreren Aspekten zusammen. Für die Beurteilung von Beamten sind beispielsweise gar nicht irgendwelche Fachgebiet interessant, sondern lediglich die Tatsachen, dass Beamte ihre Tätigkeit ohne körperliche Anstrengung, in komfortablen Büros und für einen überdurchschnittliche hohen Lohn durchführen. Das allein reicht schon, um den Neid der Bevölkerungsmehrheit zu erwecken, denn die muss ihr Geld unter wesentlich schwierigeren Bedingungen verdienen. Beamte sind zudem durch die Macht der Gesetze, die sie umsetzen, geschützt und müssen keine eigene Verantwortung in den Beruf einbringen. Da die meisten Gesetze dazu da sind, um zu reglementieren und die Bürger zur Kasse zu bitten, wird das Missfallen darüber unwillkürlich auf die Beamten übertragen. Alles, was an den gesellschaftlichen Regeln und der Art ihrer Durchsetzung kritikwürdig ist, entlädt sich zu einem großen Teil in Beamtenwitzen.

Berufsgruppen liefern also immer ein typisches Bild für die gesellschaftlichen Bereiche, in denen sie angesiedelt sind. Ärzte müssen z.B. noch den Ärger über teure Behandlungskosten oder die Unsinnigkeiten von Regelungen im Gesundheitsbereich ertragen. Gleichzeitig bieten natürlich auch ihre Handlungsfelder und die Eigenarten ihrer Tätigkeiten Stoff für Witze.

Es gibt aber auch Berufsgruppen, die auf Grund von menschlichen Schwächen in den Fokus von Witzen geraten. Dazu gehören beispielsweise die allgemein so gedeutete Geldgier von Anwälten oder der (übrigens statistisch nicht mehr zu belegende) geringere Bildungsstand von Bauern.

Witze über ethnische Gruppen und Gruppenprojektionen

Auch allgemeine psycho-soziale Eigenarten liefern Witzen eine gute Grundlage, um schnell funktionieren zu können. Schotten sind geizig, Schweizer sind langsam oder Ostfriesen ein wenig beschränkt - damit ist schnell eine Voraussetzung gegeben, von der aus der Witz direkt auf die Pointe zusteuern kann. Ähnliches gilt für Gruppenprojektionen wie z.B. den militärischen Bereich oder den Typ der Blondine. Beide bilden das Wesen eines bemühten, aber unzureichenden Geistes ab. Während der Armee-Bereich zackig verkürzte Formulierungen für Aktionen liefert, steht der Charakter der Blondine für viele Fragwürdigkeiten des Lifestyles. Selbstverständlich verursachen all diese schablonenhaften Darstellungen - wie auch die Schematisierung der Berufsgruppen - einen stigmatisierenden Effekt, aber der Witz benötigt eine allgemeine Grundlage für das Verständnis seiner Aussage und ist deshalb nie persönlich verletzend. Wer blond ist und über einen (guten) Blondinen-Witz nicht lachen kann, rückt sich nur selbst in die Nähe der Despektierlichkeit. Insofern sind Idioten-Witze als Gruppenprojektion eine elegante Lösung, weil natürlich niemand mit diesem Status in Verbindung gebracht werden kann.

Geschlechter-Witze

In keiner Konstellation ist das Rollen-Verhältnis so ausgeprägt wie zwischen Männern und Frauen. Beziehungswitze oder Witze über den Umgang der Geschlechter miteinander liefern deshalb nicht nur klar definierte Ausgangspositionen, sondern auch gleich noch den Stoff für die Komik mit. Da Männer und Frauen auch noch unterschiedlich kommunizieren, ist die Variationsbreite für diese Art von Witzen unermesslich breit. Sie reicht von der feinen Beobachtung und pointierten Auswertung alltäglicher Situationen bis in den Bereich der Sex-Witze hinein. Entsprechend unterschiedlich kann auch das Niveau dieser Witze ausfallen.

Witze mit Duell-Charakter

Sind Geschlechter-Witze schon meist mit einem Hauch von Duell versehen, so gibt es aber auch Konstellationen, die geradezu von der Konfrontation leben. Beispiele dafür sind das Lehrer-Schüler-Verhältnis oder Witze über den Chef. In dieser Art von Witzen ist es möglich, dass der Protagonist in der schlechteren Ausgangsposition als Sieger aus dem Duell hervorgeht, denn er erwischt den stärkeren Gegner an einer schwachen Stelle. Auf Chef-Witze trifft dies jedoch nur bedingt zu. Hier geht es meist um die moralische Fragwürdigkeit, mit der Vorgesetzte ihre Position ausnutzen können.

Witze mit Gleichnis-Funktion

In vielen Witzen übernehmen Kinder oder Tiere einen Kommentierungsfunktion für die Lächerlichkeiten im menschlichen Dasein. Beide Gruppen agieren sozusagen als neutrale Beobachter. Dadurch werden Widersinnigkeiten, die sich im alltäglichen Leben eingeschliffen haben, besonders deutlich hervorgehoben. Oft geht es auch darum, Konventionen in Frage zu stellen. Denn Erwachsene leben mit vielen Kompromissen, die sie eigentlich gar nicht eingehen müssten. Nur um an bestehenden Verhältnissen nichts ändern zu müssen oder durch den Kompromiss eine Entschuldigung für eigene Unterlassungen zu erlangen - das ist für einen neutralen Beobachter kein Grund, entsprechende Zustände zu akzeptieren. Der Prototyp für diese Art "Aufklärung" ist das Kind aus dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" mit dem Ausruf: "Aber er hat doch gar nichts an!"

Die kindliche Direktheit oder die Projektion von Eigenschaften auf Tiere schützen die Protagonisten in diesen Witzen davor, als jemand zu gelten, der die Regeln nicht verstanden hat - obwohl er alt genug wäre. Der Spruch "Kindermund tut Wahrheit kund" erfüllt in Witzen mit Gleichnis-Charakter seine Mission im vollen Umfang. An den Fürstenhöfen im Mittelalter wurden extra Hofnarren engagiert, um diese exponierte Stellung auszufüllen. Bereits hier wurde der Witz als Kommunikationshebel eingesetzt, allerdings eher als Sprachrohr für den Herrscher, der nicht selbst auf unliebsame Zustände hinweisen wollte. Die scheinbare neutrale Position ist der Ausgangspunkt jeden Witzes. Das Urteil bilden sich die Hörer selbst.