Religiöse Witze

Religiöse Witze über den Islam sind heute lebensgefährlich. Dabei hat der religiöse Witz eine lange Tradition. Nicht immer stieß er auf Humor. Wer sich mit Päpsten, Nonnen, Ordensträgern, Jesus oder gar Gott auf die Witzebene begibt, ist nicht nur respektlos. Er bricht oft auch Tabus. Das geht manchem an die Nieren. Einige Religionskriege entstanden aus nichtigeren Anlässen. Im Witz ist der Spott über Kirche und Würdenträger zwar erlaubt, aber nur an geeigneter Stelle.

Religiöse Witze


GottHimmel und HölleKircheWeihnachten



Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen,
bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat.


Ein überzeugter Atheist (verneint die Existenz Gottes), der gerade
gestorben ist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang
wieder. Er entdeckt ein Schild: “Zur Hölle”. Er hat keine andere Wahl
als den Gang zur Hölle zu folgen. Er trifft nach geraumer Zeit an eine
Türe, die nicht verschlossen ist. Der Atheist betritt die Hölle und
traute seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen,
Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen
tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse. Der gerade verstorbene
Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem
Pferdefuß und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht
auf die Gestalt zu und fragte diese, ob er denn der Teufel sei.
Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst
herzlich. Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der
Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen. Der Atheist holte sich
einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu
erkunden. Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig
blickte er in die Tiefe und erschrickt sich fürchterlich. Er sieht am
tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert
ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen
ein. Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst,
was denn das für ein Loch sei ?
Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragte der Atheist nochmals
nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort
hinten bei den Dünen. Ach, meint der Teufel: “Das is für die Christen,
die wollen das so …”


Moses kam vom Berg herab: “Es gibt gute und schlechte Nachrichten:
Ich hab Ihn runter auf zehn, aber Ehebruch ist immer noch dabei!”


Ein katholischer Priester, ein protestantischer Pfarrer und ein jüdischer Rabbi wollen herausfinden, wer von ihnen der beste Seelsorger ist. Alle drei gehen in den Wald, suchen einen Bären und versuchen ihn zu bekehren. Danach treffen sie sich wieder. Der Priester fängt an: „Als ich den Bären gefunden hatte, las ich ihm aus dem Katechismus vor und besprengte ihn mit Weihwasser. Nächste Woche feiert er Erste Kommunion.”

„Ich fand einen Bären am Fluss”, sagt der Pfarrer, „und predigte ihm Gottes Wort. Der Bär war so fasziniert, dass er in die Taufe einwilligte.” Die beiden schauen hinunter auf den Rabbi, der mit einem Ganzkörpergips auf einer Bahre liegt.

„Im Nachhinein betrachtet”, sagt der, „hätte ich vielleicht nicht mit der Beschneidung anfangen sollen.”


Die E-Mail-Adresse des Papstes? urbi@orbi


Haben Sie die sixtinische Kapelle gesehen?
Ja, obwohl sie für meinen Geschmack ein wenig laut gespielt hat.


Darf eigentlich jemand der Moses heißt bei eBay mehr als 10 Gebote abgeben?


Im Paradies: Eva zu Adam: “Liebst du mich denn noch?”
Adam: “Wen denn sonst?”


Was ist ein heiliger BH?
Wenn man hinten aufmacht und vorne fallen zwei zum Gebet auf die Knie runter.


Warum feiern die Zeugen Jehovas kein Halloween?
Sie wollen nicht, dass irgendwelche Verrückten an Ihrer Tür klingeln.


Hatten Adam und Eva einen Nabel?


Wie hieß der erste Verkehrsrowdy?
Jesus mit seinen 12 Anhängern!


Wer war der beste Bodybuilder?
Jesus, der hatte sooooon Kreuz!


Eines Tages explodiert auf der Kirmes ein Bratwurststand und die Bratwürste werden durch die Luft geschleudert. Eine fliegt sogar bis in den Himmel und landet Jesus vor den Füßen. Jesus hebt die Bratwurst auf, beguckt sie von allen Seiten und kann sich nicht erklären, was das ist. Er geht zu Gott und zeigt ihm die Bratwurst. Dieser nimmt sie in die Hand, beäugt sie von allen Seiten, aber kann sich auch nicht erklären, was er da gerade in der Hand hat. Also gehen die beiden zu Maria, da sie ja die längste Zeit auf der Erde verbracht hat, und geben ihr die Bratwurst in die Hand. Diese guckt sie sich auch von allen Seiten an und sagt schließlich: „Also, gesehen habe ich so etwas noch nie, aber es fühlt sich an wie der Heilige Geist!“


Ein Limousine-Fahrer soll Papst Benedikt XVI. vom Flughafen abholen. Nachdem er sämtliches Gepäck des Papstes verstaut hat (und das ist nicht wenig), merkt er, dass Ratzi noch immer nicht im Auto sitzt und spricht ihn darauf an:
“Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit, würde es Ihnen was ausmachen, sich ins Auto zu setzen, damit wir losfahren können?”
Der Papst antwortet: “Um ehrlich zu sein, im Vatikan darf ich nie Autofahren. Würden Sie mich fahren lassen?”
Der Fahrer sagt, dass dies nicht möglich sei, da er sonst seinen Job verlieren würde. “Gar nicht auszudenken, was passiert, wenn der Papst einen Unfall hat”, denkt sich der Fahrer und wünscht sich, dass er heute morgen nie zur Arbeit gegangen wäre.
Der Papst: “Ich würde Sie dafür auch fürstlich entlohnen.”
“Na gut!”, denkt sich der Fahrer und steigt hinten ein. Der Papst setzt sich hinters Lenkrad und braust mit quietschenden Reifen davon. Als die Limousine mit 150km/h durch die Stadt fährt, bereut der Fahrer seine Entscheidung schon und bittet: “Bitte Eure Heiligkeit, fahren Sie doch etwas langsamer!”
Kurz darauf hört er hinter sich Sirenen heulen.
Der Papst hält an und ein Polizist nähert sich dem Wagen. Der Chauffeur befürchtet schon, seinen Führerschein zu verlieren.
Der Polizist wirft einen kurzen Blick auf den Papst, geht zurück zu seinem Motorrad, nimmt sein Funkgerät und verlangt seinen Chef zu sprechen. Als sein Chef am Funkgerät ist, erzählt der Polizist ihm, dass er gerade eine Limousine mit 150km/h aufgehalten hat.
Der Chef: “Na dann, verhaften Sie ihn doch!”
Polizist: “Ich glaube nicht, dass wir das tun sollten. Der Fahrer ist ziemlich wichtig.”
Sein Chef antwortet darauf, dass es ihm völlig egal sei, wie wichtig die Person ist. Wenn jemand mit 150 durch die Stadt fährt, gehöre er verhaftet.
“Nein, ich meine WIRKLICH wichtig!”, antwortet der Polizist.
Chef: “Wer sitzt denn in dem Auto? Der Bürgermeister?”
“Nein!”, antwortet der Polizist. “Viel wichtiger!”
“Bundeskanzler?”
“Nein, noch viel wichtiger”.
“Gut, wer ist es denn?”
“Ich glaube, es ist Gott!”
“Warum zum Teufel glauben Sie, dass es Gott ist?”
“Er hat den Papst als Chauffeur!”


Warum hat Noah die zwei Stechmücken nicht erschlagen?


Treffen sich zwei katholische Priester:
“Wir werden das wohl nicht mehr erleben, daß wir mal heiraten können…”
“Nein,” sagt der andere, “aber unsere Kinder…”


Der Himmel ist total überfüllt. Petrus und der Chef einigen sich darauf, künftig nur noch Fälle aufzunehmen, die eines besonders spektakulären Todes gestorben sind!
Es klopft an der Himmelstür, Petrus ruft gleich: “Nur noch außergewöhnliche Fälle.”
Der Verstorbene: “Ja, ich schätze, das bin ich. Darf ich erzählen? Also, ich dachte ja schon immer, dass meine Frau mich betrügt. Also komme ich überraschend drei Stunden früher von der Arbeit, renne wie wild die sieben Stockwerke zu meiner Wohnung rauf, reiße die Tür auf, suche wie ein Wahnsinniger die ganze Wohnung ab – und auf dem Balkon finde ich einen Kerl, der sich heimtückisch ans Geländer hängte, damit ich ihn nicht finde. Also hole ich aus der Werkzeugkiste einen Hammer und gebe dem Schwein eins auf die Finger. Der fällt aus dem siebten Stock runter, landet direkt in einem Strauch und steht wieder auf … die Sau! Also renne ich in die Küche, sehe mich nach dem schwersten um, greife mir den kompletten Kühlschrank und wuchte das Ding vom Balkon: Treffer! Nachdem das Schwein platt ist, wird mir klar, was ich getan habe, und von dem ganzen Stress bekomme ich einen Herzinfarkt.”
“Gut”, sagt Petrus, “nach den neuen Regeln ist das himmelswürdig. Herein mit dir.”
Da klopft es schon wieder. “Nur außergewöhnliche Fälle”, ruft Petrus.
“Aber holla, das bin ich”, sagt der zweite Verstorbene: “Ich mache wie jeden Morgen meinen Frühsport auf dem Balkon. Ich überschätze mich mit einer der Handeln, stolpere und falle über das Geländer. Dank meines Trainings kann ich mich ein Stockwerk tiefer am Geländer festhalten. ‘Meine Güte’, denke ich, ‘was für ein Glück, ich lebe noch.’ Da kommt plötzlich ein völlig durchgeknallter Idiot und haut mir mit dem Hammer auf die Finger. Ich stürze natürlich endgültig ab, lande aber in einem Strauch und denke: ‘Das gibt es nicht: zum zweiten Mal überlebt!’ Ich schaue dankbar nach oben und da trifft mich dieser blöde Kühlschrank!”
“Einverstanden”, sagt Petrus, “willkommen im Himmel.”
Und schon wieder klopft es an der Himmelstür. “Nur außergewöhnliche Fälle”, ruft Petrus.
“Kein Thema”, sagt der dritte Verstorbene, “nach einer wirklich scharfen Nummer mit Peitschen und Kerzen sitze ich völlig nackt im Kühlschrank …”


Der kleine David, ein Jude, war eine Niete in Mathematik. Seine Eltern versuchten alles: Lehrer, Erzieher, Quizkarten, spezielle Unterrichtszentren und nichts half. Als letzten Ausweg riet ihnen jemand, eine katholische Schule zu versuchen. “Die Nonnen dort sind streng!”, sagten sie.
David wurde prompt nach St. Marys zur Schule gegeben. Schon am ersten Tag nach der Schule lief David durch die Tür und schnurstracks in sein Zimmer, sogar ohne seiner Mutter einen Kuss zu geben. Er begann, wie wild zu lernen; Bücher und Papiere fanden sich über das ganze Zimmer ausgebreitet.
Sofort nach dem Essen lief er nach oben, ohne das Fernsehen zu erwähnen und vergrub sich noch mehr in die Bücher. Seine Eltern waren erstaunt. Dieses Betragen dauerte wochenlang an bis zum Tag der Notenverteilung. David legte den Umschlag still auf den Tisch und ging voller Schrecken auf sein Zimmer.
Seine Mutter öffnete den Umschlag. David hatte in Mathematik eine Eins erhalten! Sie lief in sein Zimmer hinauf, schlang die Arme um ihn und fragte: “David, Liebling, wie ist das passiert? Waren es die Nonnen”?
“Nein”, antwortete David. “Am ersten Tag, als ich in der Schule den Burschen sah, der an das Pluszeichen genagelt war, wusste ich, die verstehen keinen Spaß!”


Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: “Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?”
Wirt: “Nein, alles ausgebucht
Josef: “Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger
Wirt: “Da kann ich doch nichts für…”
Josef: “Ich doch auch nicht!”


Jesus hatte eine Freundin, dies ist auch in der Bibel nachlesbar:
Er ging in die Wüste und ihm folgt eine lange Dürre.


Nonnen, Pastoren und Glaubensbrüder

Religiöse Witze sind der Oberbegriff für Nonnenwitze, Papstwitze oder Kirchenwitze. Doch nicht alles Religiöse, über das man lachen kann, bekommt eine einzelne Kategorie zugewiesen. Im großen Sammelbecken der religiösen Witze finden sich die verschiedensten Inhalte friedlich unter einem Dach vereint. Nähmen sich die Gläubigen aller Weltreligionen das doch zu Herzen! Immerhin geht es in der Religion darum, mit gutem Beispiel voranzugehen. Dass ausgerechnet der religiöse Witz die Nase vorn hat, ist ein Witz. Lustig ist es auch, wenn Boris Jelzin, Bill Clinton und Gerhard Schröder zeitgleich eine Gotteserscheinung haben. Das ist so unwahrscheinlich, dass die Pointe schon fast egal ist. Noch lustiger kann es sein, im religiösen Witz despektierliche Personen mit kirchlichen Respektspersonen kollidieren zu lassen. Kriminelle, eingebildete Showmaster oder Bordsteinschwalben eignen sich prachtvoll, um die Bühne mit den passenden Personen zu füllen.

An der Himmelspforte

Das Setting bzw. die Bühne, auf der der religiöse Witz stattfindet, kann jede beliebige sein. Besonders geeignet sind aber

    • Kirchen
    • der Vatikan
    • ein Bischofssitz
    • die Himmelpforte, an der Petrus wartet
    • ein Kloster oder Konvent
    • oder ein katholisches (islamisches, buddistisches) Land.

Mit wenigen Zutaten erzeugt der religiöse Witz bereits eine Erwartungshaltung bei den Zuhörern. Ist es ein absurder Witz, begegnen sich etwa Jesus und Moses auf einem Golfplatz, um herauszufinden, wer den besseren Schlag schafft. Dieser Witz wäre ein Grenzgänger. Er könnte auch in Sport- oder Golfwitze einsortiert werden. Makaber ist es, wenn zwei Pastoren sich treffen und über ihr Tagewerk sprechen. Zwei Bestattungen, zwei Einäscherungen und eine Kompostierung sind erklärungsbedürftig. Von der biblischen Geschichte bis hin zu modernen Geistlichen wird im religiösen Witz alles gleichermaßen gerne auf's Korn genommen. Wer das richtige Publikum dafür findet, hat viele Lacher. Andernfalls sind es viele Feinde.

Ora et labora

Beten und arbeiten, das sind die Tätigkeiten, denen Nonnen und Mönche sich hingeben. Nebenbei tun sie auch noch vieles andere. Im Witz jedoch geht es um Klischeebildungen und Stereotypen. Der Zölibat reizt automatisch zum schmutzigen Witz und zu Schwulenwitzen. Viele religiöse Witze sind mehrfach kategorisierbar. Die klassischen Erzählformen des Witzes kommen sämtlich vor. Der religiöse Witz reizt deshalb so, weil es hier viele Absurditäten gibt. Außerdem reizt es, gegenüber unantastbaren Instanzen respektlos zu sein. Oder besser: hinter deren Rücken. Nicht nur prunksüchtige Kirchenführer wie Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bieten den Witzemachern prachtvolle Steilvorlagen. Inhaltliche Verdrehungen und Szenenwechsel machen eine Situation schon witzig. Wenn im Himmel ein Betriebsausflug geplant ist und nach einem geeigneten Ort gesucht wird, hat man das Lachen aufgrund der Absurdität dieses Gedankens schon auf der Zunge.

Weihnachtswitze

Der Weihnachtsmann – so man denn an ihn glauben möchte – hat es heute auch nicht leicht. Sein modernen Berufsalltag ist Inhalt einiger Weihnachtswitze. Als Arbeitgeber muss er nicht nur mit dem Ausfall von Rentieren und Helfershelfern fertig werden, sondern auch noch den Besuch der Schwiegermutter aushalten. Warum sollte es ihm auch besser gehen als […]

24. Oktober 2014 in Religiöse Witze

Gott Witze

Gott ist eine der bekanntesten religiösen Figuren der westlichen Welt und über viele Jahrhunderte war er das Zentrum des Glaubens und der Kultur schlechthin. Man kann also wohl behaupten, dass jeder Gott kennt, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Außerdem ist es für viele Menschen wohl einfach ein tröstlicher Gedanke, dass auch […]

24. Oktober 2014 in Religiöse Witze

Kirchenwitze

Wenn man sich vor Augen hält, wie sehr die Kirche mit ihren Moralvorgaben in das (Privat) Leben der Menschen eingegriffen hat (und dies teilweise immer noch tut), erscheint das Bedürfnis sich demgegenüber wenigstens mit Witzen zu wehren, nur natürlich.

26. September 2014 in Religiöse Witze

Himmel und Hölle Witze

Die Religion, insbesondere das Christentum, ist ein ernsthaftes Thema, das zumeist mit großem Respekt behandelt wird. Eigentlich. So lange, wie es (angeblich) den Himmel und die Hölle gibt, kursieren auch Witze über ebendiese um den Globus.

5. Februar 2014 in Religiöse Witze